© Kathleen Koch | Achtsamkeits-Training, Psychologische Beratung und Coaching

KATHLEEN KOCH

ACHTSAMKEITS-Training, Coaching & Psychologische Beratung

Achtsamkeit

 

(Quelle: Achtsamkeitsbasierte und Stressreduktion MBCT | MBSR S. 36 - 39)

Achtsamkeitspraxis
Aufmerksamkeitsregulation
Emotionsregulation
Empathiefähigkeit

Wenn du die Berührung mit der inneren Stille verlierst,

verlierst du den Kontakt mit dir selbst.

Wenn du den Kontakt mit dir selbst verlierst,

verlierst du dich in der Welt.

Eckhard Tolle

(Quelle: https://dfme-achtsamkeit.de/zitate-ueber-achtsamkeit)

Mit Achtsamkeitstraining können wir unsere Stressreaktionen verringern. Ruhiges Beobachten und eine sanfte Beschäftigung mit schmerzhaften Gefühlen unterstützen uns

dabei, bis dahin vermiedene innere Erlebnisse besser zu verarbeiten.

Durch die Körpererfahrung kommen wir mit uns selbst in Berührung und sind so in Lage, unsere Gefühle besser zu verstehen und flexibler mit ihnen umzugehen.                     

       Dabei entsteht eine nicht zu unterschätzende Ressource.

Dies bedeutet im Einzelnen: Bei der Achtsamkeitspraxis geht es weniger darum, an den äußeren Bedingungen etwas zu ändern. Im Fokus steht eher die innere Haltung dem Schwierigen, dem Stressigen oder dem Leidvollen gegenüber. Achtsamkeitsübungen dienen dazu, sich seiner Bewältigungsstrategien im Alltag bewusst zu werden, ohne diese zu verurteilen und dabei die körperlichen Reaktionen in Bezug auf die eigenen Gedanken und Gefühle gezielt wahrzunehmen. Die innere Anspannung kann sich wiederum lösen und für mehr Wohlbefinden sorgen. 1. Aufmerksamkeitsregulation Dabei kann man sich einem Objekt (z.B. den Atem) oder dem ganzen Körper (z.B. durch Bodyscan) widmen. Beim Bodyscan wandert man systematisch durch den ganzen Körper. Dabei  verweilt man für einen Augenblick an der jeweiligen Körperstelle, um die Erfahrung zu vertiefen und dann wieder loszulassen und mit der Aufmerksamkeit an die nächste Körperstelle  zu wandern. Die Wirkung der Achtsamkeit in diesem Bereich zeigt sich im Rahmen einer verbesserten Körperwahrnehmung sowie einer Veränderung in der Perspektive auf sich selbst. Eine verbesserte Körperwahrnehmung hilft, die individuelle Bedeutung der Gefühle besser zu verstehen, mehr Kontakt zu den eigenen Bedürfnissen zu bekommen und auch mögliche negativ gefärbte Gefühlsveränderungen als Frühwarnsymptome der emotionalen Verfassung rechtzeitig zu erkennen. 2. Verbesserung der Emotionsregulation Diese Komponente umfasst unterschiedliche, teils bewusste und teils unbewusste Strategien, die das Auftreten von Gefühlen beeinflussen ebenso wie deren Dauer, die unsachliche Qualität und den Gefühlsausdruck. Durch Achtsamkeitstraining gibt es verschiedene Verbesserungen in diesem Bereich, u.a. o Eine Verringerung der Intensität von negativen Emotionen, o eine Verbesserung positiver Gefühlszustände, o sowie ein leichterer Umgang mit schwierigen Emotionen. o Außerdem wird die Ablenkung durch emotionale Reize gemindert. 3. Empathiefähigkeit Über das erhöhte Körperbewusstsein kommt es zu einer besseren Emotionsregulation. Und wer seine eigenen Emotionen besser wahrnehmen kann, der ist auch eher in der Lage, die Emotionen und Gefühlszustände anderer nachzuvollziehen bzw. sich in andere Menschen hineinzuversetzen. Die Beobachterperspektive lässt eine stetige Entwicklung der eigenen Persönlichkeit zu. Der fortgeschrittene Übungsweg besteht nun daraus, den gegenwärtigen Augenblick wahrzunehmen und auch in schwierigen Situationen die Rolle eines Beobachters einzunehmen, anstatt sich von negativen Gefühlen und Ängsten leiten zu lassen.

(Quelle: Achtsamkeitsbasierte und Stressreduktion MBCT | MBSR S. 40ff)

KATHLEEN KOCH

PRAXIS für psychologische Beratung & Coaching
© Kathleen Koch | Achtsamkeits-Training, Coaching & psychologische Beratung

Wenn du die Berührung mit der inneren Stille verlierst,

verlierst du den Kontakt mit dir selbst.

Wenn du den Kontakt mit dir selbst verlierst,

verlierst du dich in der Welt.

Eckhard Tolle

(Quelle: https://dfme-achtsamkeit.de/zitate-ueber-achtsamkeit)

Achtsamkeit

Mit Achtsamkeitstraining können wir unsere Stressreak-

tionen verringern. Ruhiges Beobachten und eine sanfte

Beschäftigung mit schmerzhaften Gefühlen unterstützen

uns dabei, bis dahin vermiedene innere Erlebnisse besser

zu verarbeiten.

Durch die Körpererfahrung kommen wir mit uns selbst in

Berührung und sind so in Lage, unsere Gefühle besser zu

verstehen und flexibler mit ihnen umzugehen. Dabei ent-

steht eine nicht zu unterschätzende Ressource.                 

Dies bedeutet im Einzelnen: Bei der Achtsamkeitspraxis geht es weniger darum, an den äußeren Bedingungen etwas zu ändern. Im Fokus steht eher die innere Haltung dem Schwierigen, dem Stressigen oder dem Leidvollen gegenüber. Achtsamkeitsübungen dienen dazu, sich seiner Bewäl- tigungsstrategien im Alltag bewusst zu werden, ohne die- se zu verurteilen und dabei die körperlichen Reaktionen in Bezug auf die eigenen Gedanken und Gefühle gezielt wahrzunehmen. Die innere Anspannung kann sich wie- derum lösen und für mehr Wohlbefinden sorgen. 1. Aufmerksamkeitsregulation Dabei   kann   man   sich   einem   Objekt   (z.B.   den   Atem)   oder dem ganzen Körper (z.B. durch Bodyscan) widmen. Beim    Bodyscan    wandert    man    systematisch    durch    den ganzen   Körper.   Dabei      verweilt   man   für   einen   Augenblick an   der   jeweiligen   Körperstelle,   um   die   Erfahrung   zu   ver- tiefen   und   dann   wieder   loszulassen   und   mit   der   Aufmerk- samkeit an die nächste Körperstelle  zu wandern. Die   Wirkung   der Achtsamkeit   in   diesem   Bereich   zeigt   sich im   Rahmen   einer   verbesserten   Körperwahrnehmung   so- wie einer Veränderung in der Perspektive auf sich selbst. Eine   verbesserte   Körperwahrnehmung   hilft,   die   indi- viduelle   Bedeutung   der   Gefühle   besser   zu   verstehen, mehr   Kontakt   zu   den   eigenen   Bedürfnissen   zu   be- kommen    und    auch    mögliche    negativ    gefärbte    Ge- fühlsveränderungen      als      Frühwarnsymptome      der emotionalen Verfassung rechtzeitig zu erkennen. 2. Verbesserung der Emotionsregulation Diese Komponente umfasst unterschiedliche, teils be- wusste und teils unbewusste Strategien, die das Auftre- ten von Gefühlen beeinflussen ebenso wie deren Dauer, die unsachliche Qualität und den Gefühlsausdruck. Durch Achtsamkeitstraining gibt es verschiedene Ver- besserungen in diesem Bereich, u.a. o Eine Verringerung der Intensität von negativen Emotionen, o eine Verbesserung positiver Gefühlszustände, o sowie ein leichterer Umgang mit schwierigen Emotionen. o Außerdem wird die Ablenkung durch emotionale Reize gemindert. 3. Empathiefähigkeit Über das erhöhte Körperbewusstsein kommt es zu einer besseren Emotionsregulation. Und wer seine eigenen Emotionen besser wahrnehmen kann, der ist auch eher in der Lage, die Emotionen und Gefühlszustände anderer nachzuvollziehen bzw. sich in andere Menschen hinein- zuversetzen. Die Beobachterperspektive lässt eine stetige Entwicklung der eigenen Persönlichkeit zu. Der fortgeschrittene Übungsweg besteht nun daraus, den gegenwärtigen Augenblick wahrzunehmen und auch in schwierigen Situationen die Rolle eines Be- obachters einzunehmen, anstatt sich von negativen Gefühlen und Ängsten leiten zu lassen.
Achtsamkeitspraxis
Aufmerksamkeitsregulation
Emotionsregulation
Empathiefähigkeit

(Quelle: Achtsamkeitsbasierte und

Stressreduktion MBCT | MBSR S. 36 - 39)

(Quelle: Achtsamkeitsbasierte und Stressreduktion MBCT |

MBSR S. 40ff)